Hier finden Sie hilfeiche Tips für ein gelungenes Praxismarketing:
Sie können die Tips auch downloaden und ausdrucken: Praxistips downloaden
Die Anmeldung zur Erstuntersuchung
- Wenn sich ein Patient bei Ihnen zur Erstuntersuchung anmeldet, bestätigen Sie den Termin schriftlich.
- Legen Sie der Bestätigung eine Anfahrtsskizze bei und
- machen Sie dem Patienten in diesem Brief von vornherein deutlich, um was es Ihnen geht, was das Ziel Ihrer Praxis ist, nämlich Ihre Patienten nicht nur oberflächlich (symptomorientiert) zu therapieren, sondern wirklich in die Tiefe, an die Ursachen zu gehen.
- Weisen Sie den Patienten auch darauf hin, daß die Therapie von ihm eine gute Mitarbeit erfordert. Gute Mitarbeit ist aber nur möglich, wenn er von vornherein weiß, was von ihm als Patient erwartet wird.
- Geben Sie Ihrem Patienten schon im Vorfeld klare Informationen. Perfekt eignen sich hierfür ein eigener Praxis-Flyer oder ein Infoblatt mit den wichtigsten Botschaften auf einen Blick. Vielleicht können Sie auch eine Buchempfehlung für eine Lektüre aussprechen, die Ihr Patient gern vor der Erstuntersuchung lesen sollte. Dadurch können Sie wertvolle Zeit in der Praxissprechstunde sparen und müssen sich nicht mit langen Erklärungen hinsichtlich der Grundlagen aufhalten. Sie können dann direkt in die Erläuterung Ihres Therapiekonzeptes einsteigen.
- Weisen Sie Ihren Patienten darauf hin, daß er sich die Frage stellen soll, ob er bereit ist, für seine Gesundheit wirklich etwas zu tun. Wenn er dies verneinen sollte, empfehlen Sie, den Termin besser abzusagen. Ein Patient, der sich schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht hat und dem klar geworden ist, daß er nicht “ungeschoren” aus der Diagnose herauskommt – zumindest was seine liebgewordenen oder eingefahrenen Lebensgewohnheiten betrifft – hat schon eine positive Vorentscheidung getroffen: zu Ihnen zu kommen, trotz zu erwartender „Einschnitte”. Dies wird in der Regel ein Patient sein, der bereit ist, mitzuarbeiten und die Therapie konsequent durchzuziehen, die – wie Sie wissen – bei konsequenter Durchführung mit größter Wahrscheinlichkeit Erfolg haben wird. Und dies ist die beste Werbung für Ihre Praxis: ein sich gut aufgehoben fühlender, zufriedener und schließlich gesunder Patient!
- Setzen Sie auf alle Ihre Praxis- und Vorabinformationen, die Sie verschicken oder im Wartezimmer auslegen, Ihren Praxisstempel und/oder legen Sie Ihre Visitenkarte bei. Sie können sicher sein, daß Ihre Kontaktdaten und Informationen bei erfolgreichem Therapieverlauf durch viele Hände gehen werden – so werden diese Infos zum perfekten Werbeträger!
Das Wartezimmer selbst
Der Spruch “Der erste Eindruck ist entscheidend” gilt nicht zuletzt auch für Ihr Wartezimmer. Da sich in der Regel alle Ihre Patienten mehr oder weniger lange zuerst in diesem Raum aufhalten, können Sie hier schon viele Pluspunkte sammeln.
- Sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre:
- Gestalten Sie die Räume in warmen Farbtönen und setzen Sie durch freundliche Bilder positive Akzente.
- Ein Wasserspender oder Wasserflaschen und ein Wasserkocher für Tee mit einer ansprechend drapierten Auswahl von verschiedenen Teesorten in einer Nische können auf Ihre Patienten einen tiefen Eindruck machen und schaffen gleichzeitig eine angenehme, entspannte Atmosphäre.
- Legen Sie aktuelle und grundlegende Informationen wie auch Bücher aus, damit sich die Patienten gut informieren können und die Wartezeit wie im Flug vergeht:
- Kopieren Sie interessante Artikel
- Beschreiben Sie mit eigenen Worten die Notwendigkeit von essentiellen Lebens- oder Therapiegrundlagen wie beispielsweise die Bedeutung einer Entgiftungskur im Frühjahr – alles natürlich auf Ihre Praxisschwerpunkte abgestimmt.
- Schauen Sie täglich die ausliegenden Materialien durch. Altes, vergilbtes oder überholtes Material hat in Ihrem Wartezimmer nichts zu suchen. Füllen Sie die Materialien regelmäßig auf, wenn Sie Auslagen zur Mitnahme anbieten.
- Legen Sie Infozettel über mögliche Aktivitäten wie Vorträge, Tag der offenen Praxistür etc… aus.
- Haben Sie einen Artikel geschrieben? Kopieren Sie ihn und legen Sie ihn aus.
- Legen Sie einen eigenen, professionell gestalteten Praxis-Flyer großzügig (auch am Empfang) aus. Sind Ihre Patienten zufrieden, werden sie diesen gern ihren Verwandten, Freunden und Bekannten weiterreichen.
Das, was in Ihrem Wartezimmer liegt, ist Ihre Info-Börse. Nutzen Sie sie. Verzichten Sie besser auf halbwahre bunte Magazine und Zeitschriften, die dem Yang entsprechen und für die Behandlung eher kontraproduktiv sind!
Wie werden die Patienten überhaupt erst auf Ihre Praxis aufmerksam?
Obwohl Sie als Therapeut in Ihren Werbemöglichkeiten sehr eingeschränkt sind, gibt es dennoch ein paar Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um auf sich aufmerksam zu machen:
- Eine eigene Praxishomepage. Wenn Sie noch keine Website haben, sollten Sie dies baldmöglichst nachholen. Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und unentbehrlicher Bestandteil eines gelungenen Marketing-Konzepts. Die Gründe dafür finden Sie im Bereich Praxis-Homepage. Ein Angebot für eine eigene Praxis-Homepage finden Sie im Bereich Praxis-Pakete.
- als Therapeut des Therapeutischen Hauses haben Sie zusätzlich die Möglichkeit sich über den Internetauftritt des Therapeutischen Hauses zu verlinken und in die Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die Therapeutenliste wird von Patienten gerne genutzt (was die monatlichen Zugriffe erkennen lassen), um sich einen Therapeuten in ihrem Wohnort zu suchen, der nach dem Diagnose- und Behandlungskonzept des Therapeutischen Hauses arbeitet.
- Sie können nicht alle alles können. Aber andere können das, was Sie nicht können oder wollen. Knüpfen Sie fachübergreifende Kontakte zu Chiropraktikern, Zahnärzten, NPSO-Therapeuten, Psychotherapeuten, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten etc…. um Ihre Kompetenz zu erweitern. Ein Team kann in der Regel mehr auf die Beine stellen als ein Einzelkämpfer. Die Patienten werden begeistert sein.
- Halten Sie Vorträge über Ihr Fachgebiet vor Laienpublikum – Ihren potentiellen Patienten. Hierfür bieten sich Schulen, Vereine, Volkshochschulen, Gemeindeveranstaltungen, Verbände, Gesundheitstage etc. an. Setzen Sie sich in einer ruhigen Minute hin und überlegen Sie, wie Sie Ihr Fachgebiet vielleicht auch mit Randgebieten Ihrer Schwerpunkte verknüpfen und somit auch auf Veranstaltungen Vorträge halten können, die Ihnen nicht auf Anhieb in den Sinn gekommen wären.
- Schreiben Sie Fachartikel, nicht nur in Fachzeitschriften, sondern kontaktieren Sie ruhig auch mal andere Zeitschriften mit eigener Gesundheitsrubrik, die örtliche Zeitung oder ein Stadtmagazin. Die Redakteure sind oft froh, wenn sie auf einen fachkundigen Autoren zurückgreifen können.
- Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Patienten – auch nach der Behandlung: Lassen Sie Ihre Sprechstundenhilfe nach ein paar Tagen bei Ihrem Patienten anrufen und einfach nur fragen, wie es ihm geht – Sie werden sehen, dies wirkt Wunder!
- Merken Sie sich die Geburtstage Ihrer Patienten in einer Datei vor und gratulieren Sie ihm mit einer Postkarte oder kurzen Glückwünschen in einem Brief (am besten auf Ihrem eigenen Praxis-Briefbogen.
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